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Hotel Playa Espadilha Quepos – Manuel Antonio

Juli 12, 2022   |   by Aline   |   0 comments

Playa Espadilha & Playa Biesanz – Tipps für entspannte Tage in Costa Rica

Das Hotel Playa Espadilha war eine echte Überraschung – im positiven Sinne. Rund um den Pool gibt’s einen kleinen, aber feinen Beachclub, dazu eine Poolbar und ein grosszügiges A-la-Carte-Frühstück, das wirklich keine Wünsche offenlässt. Das Essen dort ist sowieso sehr fein – frisch, geschmackvoll und mit viel Liebe zubereitet.

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Besonders schön ist, dass der hintere Teil des Hotels direkt in den Regenwald übergeht. Wenn man durch den Garten schlendert, hört man fast immer die Brüllaffen – und mit etwas Glück sieht man auch mal Kapuzineraffen in den Bäumen herumturnen. Genau solche Momente machen diesen Ort so besonders.

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Parque National Manuel Antonio

Den ersten Nachmittag in Quepos haben wir den Manuel Antonio Nationalpark besucht. Dafür hatten wir nicht so viel Zeit, da der Nationalpark um 17 Uhr schliesst. Zu meiner Unterstützung habe ich mir einen Tourguide, den David, geholt. Er wusste, dass wir ungefähr 2,5 Stunden für die geführte Tour hatten, und zeigte uns das Wichtigste im Nationalpark. Für die geführte Tour bezahlte ich U$ 30.- plus den Nationalpark-Eintritt U$ 18.-, und das war es mir absolut wert. Nicht weit vom Eingang sahen wir mit Hilfe seiner Teleskop-Kamera eine Schlange und viele Krebse. Faultiere haben wir diesmal nicht gesehen.
Das Beste daran, ganz früh morgens oder spätnachmittags in den Nationalpark hineinzukommen, ist, dass sehr wenige Menschen im Park sind. Wir hatten Glück und hatten den Strand nur für uns – auch wenn nur für einen kleinen Moment (In der Trockenzeit ist der Manuel Antonio Nationalpark sehr stark besucht).
Im Nationalpark sind wunderschöne, kleine Strände, die man über die Wanderwege erreichen kann. Mit Kindern bleibt ihr lieber an einem der ersten beiden Strände, an denen das Baden erlaubt ist. Weitere Strände am Playa Gemelas sind zwar sehr schön, aber nicht zum Baden geeignet, da starke Strömungen rund um den Strand herrschen.

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Überblick der Wanderwege des Manuel Antonio Nationalparks
Sloth Trail (Faultier) bringt euch vom Eingang des Parks bis zu einem kleinen Restaurant, wo man sich Getränke, Glace, Sandwiches oder Souvenirs kaufen kann. Das ist das einzige Restaurant, das wir jemals in einem Nationalpark in Costa Rica gesehen haben. Kapuziner- und Brüllaffen sind in der Nähe zu sehen. Tipp: Bitte Tiere nicht füttern.

  • Mirador Trail ca. 1 km – Schwierigkeitsgrad Mittel

  • Los Congos ca. 300 m – Schwierigkeitsgrad Mittel

  • Playas Gemelas 360 m – Schwierigkeitsgrad Einfach

  • Puerto Escondido 380 m – Schwierigkeitsgrad Mittel

Unser zweiter Tag begann früh. Nach dem Frühstück im Hotel Playa Espadilha waren wir noch einmal im Manuel Antonio Nationalpark, diesmal ohne den Tourguide David. Der Plan war, einfach den Strand und den Park zu geniessen – und ganz ehrlich: Bis dahin hatten wir so viele Tierarten gesehen, dass wir mehr am schönen Strand interessiert waren. Glücklicherweise lernten wir eine Familie kennen, und die Kinder haben zusammen gespielt, während die Erwachsenen sich unterhalten haben.

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Playa Biesanz

Am ersten Nachmittag sind wir zum Playa Biesanz gefahren, etwa sieben Kilometer von Manuel Antonio entfernt. Der Weg dahin ist ein bisschen versteckt, aber gut machbar. Am Strand angekommen haben wir uns ein Stand-up Paddle gemietet und sind losgepaddelt, entlang der Felsküste und durch die ruhige Bucht. Das Wasser war angenehm ruhig, ideal zum Entspannen.

Schnorcheln kann man dort eigentlich auch gut – es gibt Fische, Seesterne und mit etwas Glück sogar Oktopusse zu sehen. Diesmal war die Sicht unter Wasser leider nicht besonders – viel Schwebeteilchen, also eher trüb. Aber schön war’s trotzdem.

Nach einer Weile kamen dann etwa vier grössere Boote mit Touristen ziemlich nah an uns heran. Das war dann nicht mehr ganz so idyllisch, also haben wir beschlossen, zurück an den Strand zu paddeln. Und dort kam der schönste Moment des Tages: Kaum hatten wir das Paddleboard zurückgebracht, entdeckte ich ein Faultier – ganz nah am Strand, im kleinen Waldstück hinter den Liegen. Es hing gemütlich in einem Ast und hat uns ganz in Ruhe beobachtet. 😊 Genau solche Begegnungen machen Costa Rica für uns so besonders.

Restaurant-Tipp – Art Hostel Costa Linda

Für ein einfaches, leckeres Mittagessen zwischendurch können wir das Art Hostel Costa Linda empfehlen. Es liegt direkt in der Nähe vom Parkeingang. Die Küche dort ist unkompliziert, frisch und günstig – perfekt, wenn man keine große Pause machen, aber trotzdem gut essen will.

Was das Budget betrifft: Zwei Nächte im Hotel Playa Espadilha haben uns – zwei Erwachsene und ein fünfjähriges Kind – insgesamt 342 US-Dollar gekostet (inkl. Frühstück, Standard-Zimmer). Für die Lage, den Komfort und das Erlebnis ist das absolut fair.

Was uns besonders gut gefallen hat:
 – Der Mix aus Natur und Komfort im Hotel
 – Die Nähe zum Park, ohne mitten im Trubel zu sein
 – Die Affen direkt vom Garten aus zu sehen
 – Playa Biesanz als entspannter Geheimtipp
 – Und natürlich: das Faultier.

Fazit: Wenn ihr also in der Gegend unterwegs seid und eine Unterkunft sucht, die ruhig, schön gelegen und trotzdem gut angebunden ist, dann ist das Hotel Playa Espadilha eine gute Wahl. Und falls ihr euch Playa Biesanz vornehmt, geht am besten morgens oder am späten Nachmittag hin – dann ist es weniger voll und die Chancen auf tierische Begegnungen sind am grössten.

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